Reduziert Texturgrößen bis zu 18x mit Intel Texture Compression

Intel-Technologie senkt VRAM-Verbrauch beim Gaming deutlich

Die großen Akteure im Bereich der PC-Spiele-Hardware und Microsoft mit DirectX investieren weiterhin stark in neuronale Rendering-Technologien, um sowohl die Entwicklungsabläufe als auch die Spieleleistung zu verbessern. Intel hat seine Texture Set Neural Compression (TSNC) im vergangenen Jahr erstmals vorgestellt. Eine aktualisierte Version wurde kürzlich auf der GDC präsentiert und soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Ähnlich wie NVIDIAs Neural Texture Compression (NTC) nutzt Intels Ansatz KI, um den Speicherbedarf herkömmlicher Texturen, die auf Blockkompression beruhen, drastisch zu reduzieren. Durch den Einsatz dieser neuen Methode kann TSNC die Texturdaten im Vergleich zur ursprünglichen Größe um das 18-fache verkleinern.

Intel plant, TSNC als eigenständiges SDK anzubieten, das standardmäßige BC1-komprimierte Texturen (die häufig in Spielen verwendet werden) in ein Format umwandelt, das für moderne GPUs und sogar CPUs zur effizienten Dekomprimierung optimiert ist.

 

 

Ein bemerkenswerter Vorteil dieser Technologie geht über Echtzeit-Rendering hinaus. TSNC kann auch dazu beitragen, die Installations- und Aktualisierungsgröße von Spielen zu verringern. Das neuronale Netzwerk speichert komprimierte Texturdaten und rekonstruiert sie bei Bedarf, sei es bei der Installation, beim Laden, beim Streaming oder sogar auf Pixelebene während des Spielens. Diese Flexibilität ermöglicht es Entwicklern, je nach Bedarf eine geringere Speichernutzung, eine geringere Speicherbandbreite oder einen geringeren VRAM-Verbrauch zu priorisieren.

Laut der obigen Präsentation von Intel arbeitet TSNC derzeit in zwei Modi: Variante A und die aggressivere Variante B. Selbst bei der höheren Komprimierungseinstellung ist der Verlust an visueller Qualität minimal - ca. 7 % - bei gleichzeitiger deutlicher Reduzierung der Datengröße.

Die Technologie ist so konzipiert, dass sie am besten mit Intel-GPUs funktioniert, die XMX-Kerne unterstützen, einschließlich der kommenden Panther Lake-Chips mit integrierter Arc B-Series-Grafik. Sie umfasst jedoch auch Fallback-Unterstützung für Nicht-Intel-Hardware und -CPUs, um eine breitere Kompatibilität zu gewährleisten und nicht auf ein einziges Ökosystem beschränkt zu sein.

Wir können davon ausgehen, dass diese Technologie noch in diesem Jahr als Alphaversion ausgeliefert wird, wobei Beta- und stabile Versionen später erwartet werden, obwohl keine konkreten Zeitpläne genannt wurden. Für die neuesten Nachrichten über die Markteinführung von Hardware und die Entwicklungen in der Branche solltet ihr unsere spezielle Hardware-Berichterstattung verfolgen.

manhkbrady

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Teilzeit-Schriftsteller, Vollzeit-Tetris-Min-Maxing-Spieler. Wusstest du, dass Rhythmusspiele eine Form des menschlichen Benchmarkings sind?

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