Preis-Leak zum Steam Frame lässt günstiges VR-Headset platzen

Steam Frame: Preis-Leak zerstört Hoffnung auf günstiges VR-Headset

Das kommende Steam Frame VR-Headset von Valve könnte am Ende sogar noch teurer werden als bisher erwartet. Laut dem Valve-Insider Tyler McVicker könnte das eigenständige Headset für bis zu 1.500 US-Dollar (ca. 1.290 Euro) auf den Markt kommen – ein deutlicher Anstieg gegenüber seiner früheren Schätzung von rund 1.100 US-Dollar.

Das Steam Frame markiert Valves Rückkehr auf den VR-Markt nach der Einstellung des Valve Index. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist das neue Headset so konzipiert, dass es sowohl als eigenständiges Gerät als auch als kabelloses PC-VR-Headset fungieren kann. Berichten zufolge verfügt es über zwei 2160 × 2160 LCD-Displays, 16 GB LPDDR5X-Speicher und einen dedizierten 6-GHz-WLAN-Adapter, um die Latenz beim Streamen von VR-Spielen vom PC zu reduzieren. Da es nativ mit SteamOS läuft, können zudem ausgewählte Steam-Titel ohne Computer gespielt werden.

Valve hatte das Headset Anfang des Jahres zunächst als „in Kürze erhältlich“ gelistet, bevor das Unternehmen einen Veröffentlichungszeitraum im Sommer 2026 bestätigte. Vor kurzem hat das Gerät die FCC-Zertifizierung bestanden, was darauf hindeutet, dass eine offizielle Ankündigung nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte.

In einem kürzlich geführten Livestream erklärte McVicker, dass steigende Komponentenkosten ihn dazu gezwungen hätten, seine Prognose nach oben zu korrigieren. Als einen der wichtigsten Faktoren nannte er die kürzlich von Qualcomm angekündigte Preiserhöhung für Chips. Da das Steam Frame mit dem Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm betrieben wird, könnte die für den 1. September geplante zweistellige Preiserhöhung genau dann in Kraft treten, wenn Valve den Verkaufspreis des Headsets endgültig festlegt.

 

 

Das Unternehmen hatte bereits zuvor mit Herausforderungen bei der Markteinführung neuer Hardware zu kämpfen. Die Steam Machine kam mit einem Preis von 1.049 US-Dollar (1.039 Euro) auf den Markt – rund 300 US-Dollar über Valves ursprünglichem internem Zielpreis –, da die stark steigenden Kosten für Speicher und Komponenten die Preise über die Erwartungen hinaus in die Höhe trieben. Vorbestellungen werden weiterhin bearbeitet, bevor das Unternehmen den Verkauf für die breite Öffentlichkeit startet.

Sollte sich McVickers jüngste Schätzung als zutreffend erweisen, würde das Steam Frame zu einem der teuersten Mainstream-VR-Headsets werden, die jemals auf den Markt gekommen sind. Mit rund 1.500 US-Dollar würde es deutlich mehr kosten als Sonys PS VR2, die mit 549 US-Dollar (599 €) auf den Markt kam, und sogar den Preis der hochwertigsten Steam-Machine-Konfiguration von Valve übersteigen.

Valve hat noch keine offiziellen Preise bekannt gegeben, und McVickers Zahl bleibt eine fundierte Schätzung und ist keine bestätigte Information. Dennoch schwinden angesichts der bis ins Jahr 2026 hinein weiter steigenden Kosten für Chips, Arbeitsspeicher und Speichermedien die Erwartungen an eine erschwingliche Markteinführung. Sollte das Headset tatsächlich nahe dem gemunkelten Preis auf den Markt kommen, dürfte es vor allem eingefleischte VR-Enthusiasten ansprechen und weniger das breitere Gaming-Publikum, das Valve ursprünglich ins Visier genommen zu haben schien.

Wie immer gilt: Für die neuesten Nachrichten zu VR-Headsets, Steam-Hardware, Ankündigungen von Valve und Entwicklungen in der gesamten PC-Gaming-Branche solltet ihr unsere spezielle Hardware-Berichterstattung verfolgen.

manhkbrady

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Teilzeit-Schriftsteller, Vollzeit-Tetris-Min-Maxing-Spieler. Wusstest du, dass Rhythmusspiele eine Form des menschlichen Benchmarkings sind?

Baris4hin
Baris4hin
04.08.2026, 12:12 auf dlcompare.com
Valve usually delivers high-quality hardware, but pricing will be crucial. A standalone VR headset needs to strike the right balance between features and affordability.
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