Es scheint, dass Intel beschlossen hat, den laufenden Leaks zuvorzukommen, indem es seinen "geheimnisvollen" Arrow Lake-HX-Chip still und leise in die Produktpalette aufnimmt. Ohne eine formelle Ankündigung hat das Unternehmen den Core Ultra 7 251HX offiziell gemacht.
Dieser Prozessor, der direkt unter dem Core Ultra 7 255HX positioniert ist, verfügt über eine Konfiguration mit 18 Kernen und 18 Threads, die sich aus 6 Leistungskernen und 12 Effizienzkernen zusammensetzt. Damit befindet er sich in Intels mobilem Stack genau zwischen dem 14-Core Ultra 5 245HX und dem 20-Core Ultra 7 255HX.
Zuvor durchgesickerte Details sind nun bestätigt worden. Der Core Ultra 7 251HX hat einen Basistakt von 2,9 GHz für seine P-Kerne und eine TDP von 55 W, während die maximale Turboleistung je nach Auslastung und Kühlungsbedingungen auf bis zu 160 W ansteigen kann. Die Boost-Geschwindigkeiten erreichen bis zu 5,1 GHz bei den P-Kernen und 4,5 GHz bei den E-Kernen, wobei der Basistakt bei letzteren im Vergleich zum 255HX um beachtliche 700 MHz erhöht wurde.

Die Cache-Konfiguration des Core Ultra 7 251HX stimmt mit der des Core Ultra 7 255HX überein und bietet beachtliche 30 MB L3-Cache und 30 MB L2-Cache insgesamt. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch in der integrierten Grafikarchitektur: Dieser Chip verfügt nur über drei Xe3-Kerne, während der 255HX vier besitzt. Diese Anpassung in der Anzahl der GPU-Kerne stellt einen der wichtigsten Hardware-Unterschiede zwischen den beiden Modellen dar und positioniert den 251HX als die einfachste SKU innerhalb Intels mobiler High-End-Reihe der 7er-Serie.
Mit der Hinzufügung des 251HX ist Intels Arrow Lake-HX-Reihe für mobile Geräte nun vollständiger und reicht vom 14-Core Core Ultra 5 235HX bis zum 24-Core Core Ultra 9 290HX Plus. Als Einstiegsvariante innerhalb der Ultra 7-Serie könnte der 251HX zu einer beliebten Wahl bei Notebook-Herstellern werden, wenn er ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
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