Laut Valve verfügt jede Steam Machine über einkanaligen DDR5-Speicher

Valve kündigt DDR5-Speicher für sämtliche Steam Machines an

Die kürzlich von Valve vorgestellte Steam Machine ist ein faszinierendes Stück Hardware, doch mehrere Faktoren könnten ihre Auswirkungen auf den Gaming-Markt einschränken. An erster Stelle steht dabei die anhaltende Speicherverknappung, die durch die KI-Branche und den Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur verursacht wird und die Preise für DRAM und NAND deutlich in die Höhe getrieben hat. Infolgedessen ist Valves kompaktes Gaming-System teurer als von vielen erwartet und wurde auch in Bezug auf die Leistung beeinträchtigt.

Laut Digital Foundry und in einem Interview mit Gamers Nexus gaben Ingenieure von Valve bekannt, dass die Steam Machine ursprünglich mit zwei 8-GB-DDR5-Speichermodulen ausgeliefert werden sollte. Als die Produktion jedoch hochgefahren wurde, war die Beschaffung von 8-GB-Modulen zunehmend schwieriger geworden. Die Speicherhersteller verlagerten ihre Produktion auf Module mit höherer Kapazität, die angesichts der anhaltenden DRAM-Knappheit bessere Margen erzielen.

Obwohl die Steam Machine Dual-Channel-Speicher unterstützt, wird jedes derzeit hergestellte Gerät mit nur einem einzigen 16-GB-DDR5-Modul ausgeliefert. Das bedeutet, dass das System ab Werk im Single-Channel-Modus läuft. Zwar soll Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat erklärt haben, dass die Leistungsunterschiede zwischen einem einzelnen 16-GB-Speichermodul und einer Dual-Channel-Konfiguration mit zwei 8-GB-Modulen „ziemlich vergleichbar“ seien, doch bietet Dual-Channel-Speicher im Allgemeinen eine höhere Bandbreite und kann bei bestimmten Arbeitslasten eine bessere Leistung erzielen.

 

 

Die gute Nachricht ist, dass Valve Upgrades unkompliziert gestaltet hat. Nutzer können zusätzlichen Arbeitsspeicher selbst einbauen, wodurch der Dual-Channel-Betrieb ermöglicht und gleichzeitig die Gesamtspeicherkapazität erhöht wird. Valve hat zudem die Unterstützung für größere M.2-SSD-Upgrades bestätigt, sodass Besitzer den Speicher nach Bedarf erweitern können.

Das Hinzufügen eines zweiten Speichermoduls kann die allgemeine Reaktionsfähigkeit des Systems und die Speicherbandbreite verbessern und so möglicherweise die Leistung in einigen Spielen und Anwendungen steigern. Die Vorteile variieren jedoch je nach Arbeitslast. Bei Titeln, die in erster Linie durch die GPU-Leistung begrenzt sind, ist es unwahrscheinlich, dass allein durch das Speicher-Upgrade nennenswerte Leistungssteigerungen erzielt werden.

Derzeit verfügen alle Steam Machines, die vom Band laufen, über dieselbe Hardwarekonfiguration mit einem einzelnen 16-GB-DDR5-Speichermodul. Valve hat erklärt, dass es derzeit keine Pläne gibt, alternative Speicherkonfigurationen anzubieten. Allerdings räumte das Unternehmen ein, dass zukünftige Entwicklungen in der Lieferkette Einfluss darauf haben könnten, wie spätere Chargen der Steam Machine zusammengestellt werden.

Letztendlich verdeutlicht die Markteinführung der Steam Machine, wie sich allgemeine Branchentrends auf Verbraucherhardware auswirken. Obwohl das System aufrüstbar und leistungsfähig bleibt, haben Speicherengpässe Valve daran gehindert, die ursprünglich geplante Konfiguration zu liefern.

Wie immer gilt: Für die neuesten Nachrichten zu Steam-Hardware, Ankündigungen von Valve, Gaming-Handhelds und Entwicklungen in der gesamten PC-Gaming-Branche solltet ihr unbedingt unsere spezielle Hardware-Berichterstattung verfolgen.

manhkbrady

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Teilzeit-Schriftsteller, Vollzeit-Tetris-Min-Maxing-Spieler. Wusstest du, dass Rhythmusspiele eine Form des menschlichen Benchmarkings sind?

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