Half Sword ist schon lange auf dem Radar vieler Spieler, vor allem dank der Demo. Dieses frühe Build wurde endlos geteilt, gestreamt und geclippt, und das aus gutem Grund. Es fühlte sich rau, aber aufregend an, die Art von Spiel, mit der man stundenlang herumspielt, nur um zu sehen, was passiert. Aus diesem Grund waren die Erwartungen an die Early Access-Version - und schließlich an die Vollversion - ziemlich hoch. Die Leute wollten mehr Inhalt, mehr Tiefe und eine reibungslosere Version dessen, was bereits funktionierte.
Jetzt, wo die Early Access endlich dar ist, ist die Stimmung... kompliziert. Eine häufige Beschwerde von Spielern ist, dass das vollständige Spiel irgendwie schlechter läuft als die alte Demo. Performance-Probleme, Ruckler und seltsames Verhalten treten häufiger auf, als man erwartet hat, vor allem wenn man bedenkt, wie gut die Demo bereits spielbar war. Für einige fühlt es sich an wie ein Rückschritt, als ob das Spiel einen Schritt zur Seite gemacht hätte, anstatt vorwärts. Das hat zu einiger Frustration geführt, vor allem bei Spielern, die bereit waren, sich voll zu engagieren.
Allerdings kommt die meiste Kritik nicht aus Hass. Viele Spieler sind sich einig, dass Half Sword eindeutig Potenzial hat, aber einige Mechaniken fühlen sich einfach noch nicht gut an. Der größte Schmerzpunkt ist die Progression. Wenn man stirbt, verliert man oft alles, was man verdient hat, und das kann sich eher bestrafend als motivierend anfühlen. Wenn die Kämpfe ohnehin schon schwer und unvorhersehbar sind, kann das Löschen des Fortschritts dazu führen, dass sich die Anstrengung eher sinnlos als herausfordernd anfühlt.
Wo Half Sword jedoch wirklich glänzt, sind die Kämpfe selbst. Dies ist ein physikbasiertes mittelalterliches Kampfspiel, in dem Waffen Gewicht haben, Bewegung eine Rolle spielt und Kämpfe selten so verlaufen, wie ihr es geplant habt. Beim Schwingen eines Schwertes geht es nicht darum, im richtigen Moment eine Taste zu drücken - es geht um Kontrolle, Timing und Positionierung. Wenn es klappt, fühlt es sich auf eine Art und Weise rau und intensiv an, wie es nur wenige Spiele zu schaffen versuchen.
Trotz all seiner Probleme haben die Leute immer noch Spaß. Allein das Ragdoll-Chaos macht jeden Kampf unvorhersehbar, manchmal urkomisch, manchmal brutal. Eine falsche Bewegung kann alles beenden, aber ein kluger Schlag kann den Spieß sofort umdrehen. Fügt man dann noch das auf Fähigkeiten basierende Duellieren hinzu, erhält man Momente, die sich verdient anfühlen, selbst wenn das Spiel zurückschlägt.
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