PS6-Handheld soll die PS5-Leistung sogar übertreffen

PS6-Handheld: Leaks deuten auf mehr Leistung als die PS5 hin

Zu Sonys angeblich geplanter Handheld-Konsole der nächsten Generation mit dem Codenamen Project Canis sind Berichten zufolge erneut technische Daten durchgesickert. Das PC-Hardware-Portal GameGPU bezeichnet das Gerät als PSP 3, obwohl dieser Name offenbar nicht offiziell ist.

Dem Bericht zufolge könnte Project Canis einen maßgeschneiderten 3-nm-Chip von AMD mit sechs Zen-6-CPU-Kernen verwenden, die sich auf vier Zen-6c-Kerne und zwei energieeffiziente Zen-6-LP-Kerne verteilen. Der Prozessor soll Berichten zufolge mit 24 GB gemeinsam genutztem LPDDR5X-Speicher auf einem 192-Bit-Bus gekoppelt sein, während die GPU über 16 RDNA-5-Compute-Units mit Dual-Issue-FP32-Unterstützung verfügen soll.

Die Energieeffizienz scheint bei dem Design im Mittelpunkt zu stehen, da der Chip je nach Modus angeblich in einem Leistungsbereich von 15 W bis 25 W arbeitet. Im Handheld-Modus könnte die GPU laut GameGPU mit 1,2 GHz laufen und dabei eine reine Rechenleistung von rund 4,91 TFLOPS liefern. Beim Andocken des Systems würde sich die Taktrate Berichten zufolge auf 1,65 GHz erhöhen, wodurch die theoretische Leistung auf etwa 6,75 TFLOPS steigen würde.

Diese Werte liegen deutlich unter den 16,7 TFLOPS der PS5 Pro, doch das durchgesickerte Informationen deuten darauf hin, dass Sony sich nicht ausschließlich auf die reine GPU-Leistung verlässt. Stattdessen könnte PSSR 3.0 – angeblich die Upscaling- und Frame-Generierungstechnologie der nächsten Generation des Unternehmens – eine wichtige Rolle bei der Erzielung einer höheren Bildqualität spielen.

 

PlayStation „Canis“ (PS6-Handheld) – vollständige technische Daten durchgesickert: Monolithischer Chip mit ca. 135 mm² Fläche, 4x Zen 6c + 2x Zen 6 LP, 192-Bit-LPDDR5X-8533-RAM, RDNA 5-iGPU mit 16 CUs, Abwärtskompatibilität mit PS5/PS4. Geplant für Mitte 2027.

 

GameGPU behauptet, dass Spiele im Handheld-Modus intern mit nur 540p gerendert werden könnten, wobei PSSR 3.0 das Bild auf die native 1080p-Auflösung des Handhelds hochskaliert. Basierend auf diesem Ansatz schätzt das Medium eine effektive Leistung von etwa 10 bis 11 TFLOPS im Handheld-Modus und etwa 14 TFLOPS im Dock-Modus.

Natürlich sind effektive TFLOPS-Werte nicht direkt mit reinen Hardware-Spezifikationen vergleichbar, insbesondere wenn unterschiedliche Architekturen und Upscaling-Technologien zum Einsatz kommen. Dennoch würden die Schätzungen „Project Canis“ theoretisch in einigen Szenarien über die 10,28 TFLOPS der Basis-PS5 stellen.

Die durchgesickerten Informationen stimmen zudem mit früheren Aussagen von Kepler_L2 überein, der Berichten zufolge sagte, dass Project Canis die Xbox Series S bei der Rasterisierung übertreffen würde, mit einem noch größeren Vorsprung beim Raytracing und Pathtracing. Kepler_L2 hat darüber hinaus behauptet, dass PSSR 3.0 letztendlich eine bessere Bildqualität liefern könnte als NVIDIAs DLSS 4.5.

Sollten diese Angaben zutreffen, könnte Project Canis einen interessanten Ansatz für PS5-kompatibles mobiles Gaming darstellen, bei dem fortschrittliche Rekonstruktionstechnologie eingesetzt wird, um strenge Leistungsbeschränkungen auszugleichen. Diese Spezifikationen sind jedoch nach wie vor unbestätigt, und GameGPU verfügt über eine weniger etablierte Erfolgsbilanz als einige andere Informanten im Bereich der PlayStation-Hardware. Vorerst sollte die gemunkelte Veröffentlichung im Jahr 2027 mit Vorsicht betrachtet werden.

Wie immer gilt: Für die neuesten Nachrichten zu PlayStation-Konsolen, Gerüchten zur PS6, Hardware-Preisen und Entwicklungen in der gesamten Gaming-Branche solltet ihr unbedingt unsere spezielle Berichterstattung zu Gaming und Hardware verfolgen.

manhkbrady

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Teilzeit-Schriftsteller, Vollzeit-Tetris-Min-Maxing-Spieler. Wusstest du, dass Rhythmusspiele eine Form des menschlichen Benchmarkings sind?

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