Nur etwa eine Woche nachdem Berichte aufgetaucht sind, dass Intel die Panther Lake-basierten Arc G3 und G3 Extreme Handhelds für ein Computex-Debüt vorbereitet, sind nun die ersten Benchmark-Ergebnisse für eines dieser Geräte online aufgetaucht.
Ein durchgesickertes PassMark-Ergebnis, das von x86deadandback auf X entdeckt wurde, deutet darauf hin, dass der Arc G3 Extreme - von dem man annimmt, dass er ein noch nicht veröffentlichtes MSI Claw 8 EX AI+ antreibt - AMDs Ryzen Z2 Extreme, der im Asus ROG Xbox Ally X zu finden ist, mit deutlichem Abstand übertrifft.
Laut dem Test erreichte der Intel-Chip 4.288 Punkte bei der Single-Core- und 29.622 Punkte bei der Multi-Core-Leistung. Im Vergleich dazu liegt der AMD Z2 Extreme bei durchschnittlich 3.960 bzw. 23.600. Das entspricht einem Vorsprung von etwa 8 % bei der Single-Core-Leistung und einem viel größeren Vorsprung von 26 % bei den Multi-Core-Ergebnissen. Auf der Grafikseite ist der Abstand zwar kleiner, aber immer noch vorhanden: Intel erreicht 55 FPS gegenüber AMDs 48 FPS - ein Unterschied von etwa 15 %.

Obwohl es sich hierbei nur um einen einzigen frühen Benchmark handelt, bietet er dennoch einen interessanten Kontext. Der MSI-Handheld soll Gerüchten zufolge mit 32 GB LPDDR5X-Speicher mit 8533 MHz ausgestattet sein, im Vergleich zu den 24 GB mit 8000 MHz in der Xbox Ally X. Auch die CPU-Konfiguration unterscheidet sich: Intel verwendet ein Layout mit 14 Kernen (2P + 8E + 4LPE) und 14 Threads, während AMDs Chip 8 Kerne (3P + 5E) und 16 Threads hat. Für Spiele bringt Intel außerdem Funktionen wie XeSS-Upscaling und Multi-Frame-Generierung mit, die derzeit auf RDNA 3.5-Hardware nicht vorhanden sind.
Andere durchgesickerte Details beinhalten ein 1920x1200 120Hz Display und eine 1TB Micron 2500 NVMe SSD - ziemliche Standard-Spezifikationen für ein Premium-Handheld. Diese stimmen mit früheren Leaks eines europäischen Händlers überein, die ebenfalls auf einen happigen Preis von 1599 Euro hindeuteten, der wahrscheinlich durch die anhaltenden Kostensteigerungen bei Arbeitsspeicher und Speicher beeinflusst wird.
Mit der Computex, die am 2. Juni beginnt, steht die offizielle Ankündigung kurz bevor. Die entscheidende Frage ist nun, ob sich diese frühen synthetischen Benchmarks auf die reale Spieleleistung übertragen lassen und ob Intel den angeblichen Vorsprung von 15-25 % gegenüber AMD in tatsächlichen Spielszenarien halten kann.
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