Cyberpunk 2077, das Sci-Fi-Rollenspiel von CD Projekt Red (CDPR), stand wieder einmal im Rampenlicht - diesmal nicht wegen eines Spiel-Updates, sondern wegen eines Streits mit der Modding-Community. Eine beliebte, von Fans erstellte Virtual-Reality (VR)-Modifikation des Entwicklers Luke Ross wurde vor kurzem entfernt, nachdem CDPR eine DMCA-Notifikation ausgestellt hatte. Die Mod ermöglichte es den Spielern, Cyberpunk 2077 in der virtuellen Realität zu erleben, was einem bereits aktiven Spiel Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung einen neuen Reiz und Wiederspielwert verlieh.
Laut den Tweets von CDPRs Vizepräsident Jan Rosner auf X war der Hauptgrund für die Löschung die Monetarisierung. Obwohl die Mod selbst keine offiziellen Spielinhalte enthielt, bot Ross den Zugang über sein Patreon an und verlangte somit eine Bezahlung. Die CDPR-Richtlinien für Fan-Inhalte verbieten ausdrücklich, dass Mods oder abgeleitete Werke ohne Genehmigung verkauft oder mit einer Paywall versehen werden. Bei der Durchsetzung dieser Regeln stellte CDPR auch klar, dass die Mod zurückgegeben werden könnte, wenn sie frei verfügbar gemacht würde, wobei nur optionale Spenden akzeptiert würden. Ross lehnte diese Option ab, da er der Meinung war, dass seine Arbeit eine Entschädigung verdiene, und bestritt die Auslegung der rechtlichen Grenzen. Infolgedessen ist die Mod weiterhin offline.
Die Reaktion unter Spielern und Entwicklern war gemischt. Einige unterstützen das Recht von CDPR, die Verwendung seines geistigen Eigentums zu kontrollieren, und weisen darauf hin, dass monetarisierte Mods rechtliche Probleme und Probleme bei der Qualitätskontrolle verursachen können, wenn sie nicht kontrolliert werden. Andere sympathisieren mit den Moddern, die oft Hunderte von Stunden investieren, um innovative Funktionen hinzuzufügen oder Probleme zu beheben, und sehen die VR-Mod als ein Beispiel für die Leidenschaft und den Einfallsreichtum der Fans. Die breite Modding-Community diskutiert nun über nachhaltige Wege, wie die Entwickler anerkannt und unterstützt werden können, ohne die Rechte der Entwickler zu verletzen.
Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Spannungen in der Spielebranche zwischen der Kreativität der Fans und den Eigentumsrechten der Unternehmen. Er unterstreicht auch die Bedeutung klarer Richtlinien und der Kommunikation zwischen Entwicklern und Moddern. Während Cyberpunk 2077 weiterhin mit neuen Updates und Community-Inhalten floriert, könnte dieser öffentlichkeitswirksame Takedown den Umgang mit Fan-Projekten in der gesamten Branche beeinflussen. Auf unserer Vergleichswebsite finden Sie den besten Preis für Cyberpunk 2077.
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