Nicht jedes Spiel in diesem Bereich versucht, etwas zu verändern, aber Kristala will eindeutig mehr tun, als nur der üblichen Formel zu folgen. Es ist ein Third-Person-Action-RPG mit einem Souls-ähnlichen Rückgrat, aber statt eines weiteren gepanzerten Kriegers, der ein Schwert durch dunkle Ruinen schleppt, schlüpft ihr in die Rolle eines katzenhaften Kämpfers, der versucht, in einer Welt zu überleben, die langsam auseinanderfällt.
Die Kämpfe werden euch vertraut vorkommen, wenn ihr bereits Zeit mit Spielen wie Dark Souls verbracht habt. Das Timing ist wichtig, die Feinde verzeihen keine Fehler, und bei jedem Kampf müsst ihr konzentriert bleiben. Aber das Spiel legt euch nicht auf eine bestimmte Art zu spielen fest. Es steht euch frei, die Begegnungen unterschiedlich anzugehen, je nach eurem Build und Geduld.
Hier geht es um etwas mehr als nur um Ausweichen und Angreifen. Die Tarnung spielt eine wichtige Rolle und gibt euch die Möglichkeit, Kämpfen aus dem Weg zu gehen oder Feinde auszudünnen, bevor die Dinge unschön werden. Die Bewegung ist auch flexibler, mit Klettern und Traversieren, wodurch sich das Erkunden weniger steif anfühlt. Darüber hinaus habt ihr es mit Magiesystemen, Clan-Fähigkeiten, Ausrüstungs-Upgrades und Handwerk zu tun, die alle mit der Entwicklung eures Charakters im Laufe der Zeit zusammenhängen.
Kristala hat lange Zeit im Early Access verbracht, und das merkt man auch. Die Entwickler passten immer wieder Dinge an, wenn die Spieler das Spiel in die Finger bekamen - das Tempo der Kämpfe, das Verhalten der Feinde und sogar die Art und Weise, wie die Levels von einem Gebiet zum nächsten übergehen. Anstatt vom ersten Tag an ein komplettes Paket zu liefern, wurde das Spiel Stück für Stück in Kapiteln aufgebaut, was den Spielern die Möglichkeit gab, zu sehen, wie es sich mit der Zeit veränderte.
Dieser Prozess hat dazu beigetragen, das Spiel zu dem zu machen, was es heute ist, auch wenn es auf dem Weg dorthin ein paar raue Momente gab. Als es schließlich veröffentlicht wurde, fühlte es sich vollständiger an und war selbstbewusster in dem, was es zu sein versuchte.
Es als "Dark Souls mit Katzen" zu bezeichnen, mag zwar eingängig klingen, geht aber an der Sache vorbei. Die schnellere Bewegung, die Stealth-Optionen und der Clan-basierte Fortschritt geben dem Spiel seine eigene Identität. Es ist immer noch herausfordernd und bestraft, wenn man Fehler macht, aber es fühlt sich nicht im gleichen Rhythmus an wie die Spiele, mit denen es verglichen wird.
Wenn ihr in der Stimmung für etwas Vertrautes, aber nicht völlig Vorhersehbares seid, ist Kristala einen Blick wert. Bevor ihr es euch holt, solltet ihr es durch unseren Preisvergleicher laufen lassen, um den besten Preis für Kristala zu finden.
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