Valve erhöht Steam Deck OLED Preis in drei Ländern

Steam Deck OLED wird in Asien überraschend teurer

Steigende Speicherkosten, die sich bereits auf einen Großteil des PC-Hardwaremarktes ausgewirkt haben, scheinen nun auch die Konsolen zu treffen. Das Steam Deck hat in Teilen Asiens eine Preiserhöhung erfahren. Komodo, Valves offizieller Vertriebspartner in Japan und anderen regionalen Märkten, kündigte eine deutliche Erhöhung für alle verfügbaren Modelle an. Die Preiserhöhung um rund 100 Dollar wird am 6. März in Kraft treten, so dass Interessenten nur ein kurzes Zeitfenster bleibt, um das Gerät zum aktuellen Preis zu erwerben.

Komodo hat bestätigt, dass die Preiserhöhung für das Steam Deck OLED für mehrere asiatische Märkte gilt, wobei Japan die größte Anpassung erfährt. Ab dem 6. März werden sowohl das 512-GB- als auch das 1-TB-Modell etwa 100 US-Dollar mehr kosten. Speziell in Japan steigen die Preise um ¥15.000, wodurch das 512GB OLED auf ¥99.800 (vorher ¥84.800) und die 1TB Version auf ¥114.800 (vorher ¥99.800) steigt.

Das Handheld-Spielgerät Valve Steam Deck zeigt seine aktuelle Spielebibliothek auf dem Bildschirm an.

Nach Angaben von Komodo ist die Erhöhung nicht direkt mit den steigenden RAM-Preisen verbunden. Stattdessen führt der Distributor höhere Versand- und Logistikkosten, gestiegene Lager- und Bearbeitungskosten sowie anhaltende Währungsschwankungen als Hauptgründe an. Vor allem Wechselkursschwankungen können die Preisgestaltung in importabhängigen Märkten erheblich beeinflussen.

Auch wenn Komodo die Veränderung nicht auf Speicherknappheit zurückführt, führt die KI-getriebene Nachfrage weiterhin zu einer Verknappung der Lieferketten - insbesondere in Bereichen wie GPUs und Speicher, in denen sich Unternehmen wie Nvidia zunehmend auf Produkte für Rechenzentren konzentrieren. Da die DRAM-Preise Berichten zufolge stark ansteigen, steigen die Hardwarekosten auf breiter Front. Wenn sich dieser Druck direkt auf die Produktionskosten von Valve auswirkt, könnte sich die Erhöhung des Steam Decks um 100 Dollar nur als erste Anpassung erweisen.

Gleichzeitig bekommt Sony Berichten zufolge auch die Auswirkungen der anhaltenden Speicherknappheit zu spüren. Einem Bericht vom letzten Monat zufolge könnten diese Lieferengpässe die Markteinführung der PlayStation 6 bis ins Jahr 2029 verzögern. In der Zwischenzeit soll auch Nintendo die steigenden Speicherkosten im Auge behalten und möglicherweise noch in diesem Jahr eine Preiserhöhung vornehmen. Keines der beiden Unternehmen hat sich jedoch offiziell zu diesen Behauptungen geäußert.

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manhkbrady

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Teilzeit-Schriftsteller, Vollzeit-Tetris-Min-Maxing-Spieler. Wusstest du, dass Rhythmusspiele eine Form des menschlichen Benchmarkings sind?

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