Dying Light: The Beast verabschiedet sich von der letzten Generation

Dying Light: The Beast erscheint nicht für PS4 und Xbox One

Nicht nur die Infizierten bleiben auf der Strecke. Techland hat die PlayStation-4- und Xbox-One-Versionen von Dying Light: The Beast offiziell abgesagt und eingeräumt, dass die bereits zehn Jahre alten Konsolen mit den Ambitionen des kommenden eigenständigen Abenteuers einfach nicht Schritt halten können. Anstatt das Spiel unter erheblichen Abstriche auf veraltete Hardware zu zwängen, hat sich der Entwickler dafür entschieden, diese scheinbar unmögliche Mission aufzugeben.

Kann mit moderner Software nicht mithalten

Nach Angaben des Studios wurde diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Die Portierung von Dying Light: The Beast auf PS4 und Xbox One erwies sich im Laufe der Entwicklung als zunehmend schwierig, da die technischen Einschränkungen beider Systeme dem Spielerlebnis im Wege standen, das Techland den Spielern bieten wollte. Anstatt eine Version mit abgespeckter Grafik, reduzierter Komplexität der Spielwelt und spürbaren Leistungseinbußen zu liefern, entschied sich das Team dafür, die Portierungen gänzlich zu streichen.

Dieser Schritt spricht Bände darüber, wie sehr sich das Projekt weiterentwickelt hat. Zwar begann Dying Light: The Beast als herunterladbarer Inhalt, bevor es sich zu einem eigenständigen Spiel entwickelte, doch seine größeren Umgebungen, die verbesserte Grafik und die anspruchsvolleren Spielsysteme haben es fest in das Gebiet der aktuellen Konsolengeneration katapultiert. Funktionen, die auf schnellere Prozessoren, mehr Arbeitsspeicher und SSD-Speicher angewiesen sind, lassen sich immer schwerer auf Hardware nachrüsten, die bereits 2013 auf den Markt kam.

Für Techland scheint die Qualität gegenüber der Plattformreichweite Vorrang zu haben. Der Entwickler machte deutlich, dass die Veröffentlichung einer Version, die nicht den Standards der PC-, PlayStation-5- und Xbox-Series-X/S-Editionen entspricht, für die Spieler nur zu einem uneinheitlichen Spielerlebnis führen würde. Anstatt von Nutzern der letzten Generation zu verlangen, sich mit einem eingeschränkten Spielerlebnis zufrieden zu geben, entschied das Studio, die Entwicklung dieser Versionen lieber ganz einzustellen.

 

 

Nicht das erste Mal

Ironischerweise ist dies für die Spielereihe kein Neuland. Auch beim Original Dying Light wurden die PlayStation-3- und Xbox-360-Versionen während der Entwicklung aufgegeben, nachdem Techland zu dem Schluss gekommen war, dass diese Konsolen das Spiel nicht wie vorgesehen umsetzen konnten. Mehr als zehn Jahre später wiederholt sich die Geschichte, nur dass diesmal die PlayStation 4 und die Xbox One das Ende ihrer Lebensdauer erreichen.

Spieler, die die eingestellten Versionen bereits vorbestellt hatten, können über die jeweiligen Store-Seiten eine Rückerstattung beantragen. Techland kann seine Ressourcen nun darauf konzentrieren, die in der Roadmap für die Zeit nach der Veröffentlichung geplanten Inhalte für die Versionen umzusetzen, die dem Chaos eines weiteren Zombie-Ausbruchs wirklich gewachsen sind.

In gewisser Weise fühlt sich diese Entscheidung wie ein weiteres Zeichen dafür an, dass die Spieleindustrie endlich einen Schlussstrich unter die letzte Generation zieht. Für Spieler, die noch an ihrer PS4 oder Xbox One festhalten, ist das definitiv eine enttäuschende Nachricht. Wie immer gilt: Wenn ihr euch für das Spiel interessiert, nutzt unseren Preisvergleicher, um die günstigsten Preise für Dying Light: The Beast auf der Plattform eurer Wahl im Blick zu behalten.

Fyra Frost

Fyra Frost

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Von der Abdeckung der MTG-Turniere bis hin zu allem, was mit Spielen zu tun hat, interessiere ich mich für die neuesten Spiele und Gadgets, denn davon kann man nie genug haben!

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