Bei manchen Indie-Spielen hat man sofort das Gefühl, dass mit ihnen etwas ganz und gar nicht stimmt. Und dann gibt es Spiele, die so absurd sind, dass die Leute anfangen zu lachen, bevor sie den Titel überhaupt zu Ende gelesen haben. Everything is Crab: The Animal Evolution Roguelite ist absolut eines dieser Spiele.
Der Spieler beginnt als winziger grüner Klecks, der durch ein chaotisches Ökosystem wandert und verzweifelt nach Nahrung sucht ... nur um sich Minuten später in eine schreckliche Kreatur mit Krabbenklauen, Fledermausflügeln, Nashornhörnern, giftigen Tentakeln und viel zu vielen Augäpfeln zu verwandeln.
Es fühlt sich weniger wie ein normales Videospiel an, sondern eher wie ein Fiebertraum, der einem nächtlichen Biologie-Doku-Marathon entkommen ist.
Und irgendwie ist es genau das, was es so unterhaltsam macht.
Everything is Crab: The Animal Evolution Roguelite wurde am 8. Mai 2026 von Odd Dreams Digital veröffentlicht und hat sich schnell zu einem der seltsamsten Indie-Hits entwickelt, die derzeit auf Steam kursieren. Das Spiel leiht sich die Kreaturenentwicklungsfantasie von Spore und verbindet sie mit der süchtig machenden Schleife moderner Roguelites, um etwas zu schaffen, das sich wunderbar aus den Angeln hebt. Viele Spieler haben bereits damit begonnen, es als "Spore trifft Vampire Survivors, nachdem Darwin komplett den Verstand verloren hat" zu beschreiben.
Was das Spiel so besonders macht, ist nicht nur die lächerliche Prämisse, dass "alles irgendwann zur Krabbe wird", sondern die Tatsache, dass das gesamte Konzept auf einem realen biologischen Phänomen namens Karzinisierung beruht - einer Form der konvergenten Evolution, bei der nicht verwandte Arten allmählich krabbenähnliche Eigenschaften entwickeln. Anstatt diese Idee in ein ernsthaftes wissenschaftliches Projekt zu verwandeln, haben die Entwickler sie in ein chaotisches Schurkenstück voller mutierter Albtraumkreaturen verwandelt.
In dieser Welt sind die Spieler keine Helden, die dazu bestimmt sind, die Zivilisation zu retten. Sie sind einfach nur winzige Organismen, die versuchen, in einem Ökosystem zu überleben, in dem fast jedes Lebewesen entweder jagt, sich anpasst oder versucht, etwas anderes zu fressen.
Und Überleben bedeutet, sich weiterzuentwickeln.
Ständig.
Unerbittlich.
Einige der bizarren Mutationspfade, die es gibt, sind:
Das Beste daran ist, dass jede Mutation die Kreatur des Spielers in Echtzeit physikalisch verändert. Im Laufe eines Durchgangs verwandeln sich die Spieler langsam in groteske Pixel-Art-Monstrositäten, bei denen Krabbenscheren neben Schneckenaugen wachsen und Skorpionschwänze unter Vogelflügeln hängen.
Und seltsamerweise... je hässlicher diese Kreaturen werden, desto süchtig machender wird das Spiel.
Laut der Steam-Seite des Spiels können die Spieler mit mehr als 125 Entwicklungen und Spezialisierungen experimentieren und so eine enorme Vielfalt an möglichen Builds erstellen.
Aber im Gegensatz zu vielen Roguelites, die sich fast ausschließlich auf die Kampfeffizienz konzentrieren, behandelt Everything is Crab seine Welt wie ein funktionierendes Ökosystem. Die Kreaturen jagen aktiv, fliehen, plündern und interagieren auf natürliche Weise miteinander, anstatt nur als Feinde zu existieren, die darauf warten, besiegt zu werden. Manchmal werden die Spieler zu unaufhaltsamen Raubtieren. Ein anderes Mal überleben sie als winzige Aasfresser, die verzweifelt Reste stehlen, bevor sie vor etwas viel Größerem davonlaufen.
Dieser ständige Überlebenskampf ist es, der dem Spiel seine einzigartige Identität verleiht.
Anstatt die Spieler zu ermutigen, zu denken:
"Wie werde ich der stärkste Build überhaupt?"
drängt Everything is Crab ständig auf eine andere Frage:
"Wie überlebe ich als diese sich entwickelnde biologische Katastrophe?"
Das Gameplay selbst wird immer chaotischer, je länger ein Durchlauf dauert. Einige Builds verwandeln Spieler in gepanzerte Monster, die ganze Schwärme von Gegnern niedermetzeln können. In anderen Durchläufen werden schwache, zerbrechliche Kreaturen erschaffen, die gezwungen sind, durch Schleichen, Schnelligkeit und pure Panik zu überleben.
Mit der Zeit fühlt sich das Spiel weniger wie ein traditionelles Roguelite und mehr wie ein außer Kontrolle geratener Evolutions-Sandkasten an.
Mehrere Aspekte des Spiels haben sich in der Roguelite-Community bereits zu Favoriten entwickelt:
Das Spiel speichert sogar die schrecklichen Kreationen der Spieler als Bilder und GIFs nach jedem Durchlauf - ein kleines, aber geniales Feature, das den Reiz, diese Kreaturen dabei zu beobachten, wie sie sich immer weiter in evolutionären Unsinn verwandeln, perfekt versteht.
Natürlich ist das Spiel nicht völlig fehlerfrei. Einige Spieler sind der Meinung, dass das Tempo der Evolution gelegentlich zu schnell ist, während andere glauben, dass das langfristige Fortschrittssystem mehr Tiefe gebrauchen könnte. Dennoch waren die ersten Reaktionen überwältigend positiv, und das Spiel erhielt bereits kurz nach der Veröffentlichung eine "sehr positive" Bewertung auf Steam.
Was Everything is Crab wirklich unvergesslich macht, ist die Tatsache, dass es nie versucht, ein gigantisches AAA-Kinospektakel zu werden. Es nimmt seine lächerliche Prämisse vollständig an und verwandelt sie in etwas Kreatives, Lustiges und überraschend Süchtiges.
Und ehrlich gesagt ist es genau diese Art von Selbstvertrauen, die großartige Indie-Spiele aus der Masse hervorstechen lässt.
Für Spieler, die auf der Suche nach einem chaotischen, witzigen und endlos wiederholbaren Roguelite sind - einem Spiel, bei dem jeder Durchlauf zu einem völlig aus den Fugen geratenen biologischen Experiment wird - ist Everything is Crab: The Animal Evolution Roguelite mit Sicherheit eine der interessantesten Indie-Veröffentlichungen, die es sich lohnt, diesen Monat zu testen. Besucht die offizielle Steam-Seite des Spiels für weitere Informationen, und vergesst nicht, unsere Preisvergleichsplattform zu besuchen, um Everything is Crab:The Animal Evolution Roguelite zum besten Preis zu kaufen, bevor ihr euch in den evolutionären Wahnsinn stürzt.
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