Es gibt Spiele, die versuchen, euch in den ersten fünf Minuten zu beeindrucken, und dann gibt es Spiele wie OPUS: Prism Peak, die einen ruhigeren Ansatz verfolgen und euch langsam in ihren Bann ziehen. Das ist nichts, was man wegen der Action oder schneller Belohnungen spielt. Es basiert auf einer einfachen Idee: euch durch eine Geschichte, die Wärme mit einem Hauch von Traurigkeit verbindet, ein Gefühl zu vermitteln.
Ihr folgt Eugene, einem Fotografen, der zusammen mit Ren, einem Mädchen, das sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern kann, an einem seltsamen Ort namens Dusklands landet. Von Anfang an strahlt das Spiel eine ruhige, aber leicht bedrückende Stimmung aus. Es ist nicht deprimierend, aber es vermittelt das Gefühl von etwas Verlorenem, etwas Unvollendetem. Im Laufe des Spiels beginnt ihr zu verstehen, dass es in der Geschichte weniger darum geht, wohin ihr geht, sondern vielmehr darum, womit diese Charaktere innerlich zu kämpfen haben.
Das Besondere an diesem Erlebnis ist die Tatsache, dass alles mit der Kamera zusammenhängt. Man läuft nicht nur herum und löst Ereignisse aus. Ihr schaut ständig, bildet und entscheidet, was wichtig ist. Die Kamera wird zum wichtigsten Mittel, um mit der Welt zu interagieren. Sie ist auch der Ort, an dem das Spiel seine Rätsel einbringt. In manchen Momenten müsst ihr den richtigen Blickwinkel finden, um verborgene Details zu entdecken, während ihr in anderen Momenten das, was ihr seht, zu etwas Sinnvollem verbinden müsst. Das ist einfach zu verstehen, aber es bindet euch auf eine Weise ein, die sich natürlich anfühlt.
Die Geschichte entwickelt sich auch nicht von alleine weiter. Ihr trifft auf eurem Weg Entscheidungen, die zwar zunächst unbedeutend erscheinen mögen, aber den Ausgang der Dinge beeinflussen. Je nachdem, wie man sich bestimmten Momenten nähert, gibt es mehrere Ausgänge, was dem Spiel mehr Gewicht verleiht als eine geradlinige, einseitige Erzählung. Es ist die Art von System, die einen dazu bringt, über seine Entscheidungen nachzudenken, ohne alles in einen komplizierten Verzweigungsbaum zu verwandeln.
Wenn ihr schon einmal etwas wie To the Moon gespielt habt, werdet ihr wahrscheinlich den gleichen Schwerpunkt auf Emotionen und Erzählung erkennen. Der Unterschied besteht darin, dass OPUS: Prism Peak dank seiner Mischung aus Erkundung, Rätseln und dem Kamerasystem, das alles miteinander verknüpft, mehr zu tun hat.
Es ist die Art von Spiel, mit der man sich hinsetzt, wenn man etwas Langsameres, aber dennoch Bedeutungsvolles sucht. Und wenn ihr es ausprobieren wollt, lohnt es sich, zuerst unseren Preisvergleicher zu nutzen. So findet ihr schnell die besten Preise für OPUS: Prism Peak, so dass ihr nicht mehr bezahlen müsst, als ihr solltet.
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