Der jüngste Hack, von dem Rainbow Six Siege X betroffen ist, hat in der Community große Besorgnis ausgelöst und ist bereits der zweite große Sicherheitsvorfall innerhalb kürzester Zeit. Nach einem großen Einbruch Ende Dezember hofften die Spieler, dass das Schlimmste überstanden sei. Stattdessen traten Anfang Januar neue Probleme auf, die zeigen, dass die Situation immer noch instabil ist.
Diesmal ging es den Hackern nicht darum, den Spielern kostenlose Gegenstände oder Credits zu geben. Stattdessen zielten sie auf die Moderations- und Sperrsysteme des Spiels ab. Viele Spieler wurden plötzlich für 67 Tage gesperrt, ohne dass sie irgendwelche Regeln verletzt hatten. Diese Sperren traten willkürlich auf, betrafen sowohl Gelegenheitsspieler als auch Streamer und enthielten oft seltsame oder unklare Begründungen. In einigen Fällen wurden Spieler gesperrt, obwohl sie nicht einmal im Spiel eingeloggt waren. Dies machte deutlich, dass das Problem nicht im Verhalten der Spieler, sondern in der Einmischung von außen lag.
Aus technischer und sicherheitstechnischer Sicht deutet der Angriff darauf hin, dass Hacker immer noch Möglichkeiten haben, mit Backend-Systemen zu interagieren, insbesondere mit Tools, die zur Kontrolle und Durchsetzung von Konten verwendet werden. Während es bei dem ersten Angriff um Spielwährung und Kosmetika ging, scheint diese zweite Welle gezielter und störender zu sein. Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die Angreifer eher Schwachstellen in internen Diensten oder Admin-Tools ausnutzen als einfache Cheats. Bislang gibt es keine bestätigten Beweise dafür, dass persönliche Spielerdaten gestohlen wurden, aber die Möglichkeit, Banns aus der Ferne auszulösen, ist ein ernstes Warnzeichen.
Für die Spieler führt diese Situation zu Frustration und Unsicherheit. Wenn sie ohne Grund gesperrt werden, können sie von Ranglistenspielen, Events und saisonalen Fortschritten ausgeschlossen werden. Selbst Spieler, die nicht direkt betroffen sind, machen sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Konten und das Fairplay. Das Vertrauen in automatisierte Systeme leidet, wenn Fehler wie dieser mehr als einmal passieren.
Insgesamt zeigt dieser zweite Hack, dass die Probleme, die durch den ersten Einbruch entstanden sind, nicht vollständig gelöst wurden. Die Spieler erwarten nun einen stärkeren Schutz, eine klarere Kommunikation und eine schnellere Behebung der Probleme. Solange die Sicherheitslücken nicht vollständig geschlossen sind, wird das Vertrauen in die Systeme des Spiels wackelig bleiben, und die Community wird nervös auf das nächste Update warten. Trotz dieser Hacks ist das Spiel selbst einen Versuch wert. Nutzt also unbedingt unseren Preisvergleicher, um die besten Preise für die Deluxe Edition von Rainbow Six Siege X zu finden.
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